ÖGB/ÖGfE-Europadialog: Hat Europa noch eine (soziale) Zukunft?

Die Wirtschaft- und Finanzkrise führte vor allem in den Ländern an der EU-Peripherie zu harten Einschnitten in den jeweiligen Staatshaushalten. Massive konjunkturelle Einbrüche, Massenarbeitslosigkeit, Kürzungen bei den Sozialsystemen und der Abbau von Gewerkschaftsrechten waren das Ergebnis. Die tiefe wirtschaftliche Spaltung Europas ist auch eine der Ursachen für das mangelnde Vertrauen der Menschen in die EU.

Heute zeigen einige Länder jedoch erste Zeichen der Erholung. Portugal etwa konnte wieder auf einen vorsichtigen Wachstumskurs gebracht werden. Gleichzeitig muss die portugiesische Regierung jedoch neue Kürzungen der EU-Strukturfonds als Konsequenz des EU-Stabilitäts- und Wachstumspaktes fürchten.

Wie kann die EU wieder auf einen erfolgreichen Kurs für Wachstum und Beschäftigung gebracht werden? Wieviel wirtschaftspolitischen Spielraum bleibt den einzelnen Ländern?

In einer Zeit der tiefen politischen und wirtschaftlichen Verwerfungen in Europa diskutierte der 9. Europadialog diese und weitere aktuelle europapolitische Fragen.

Hat Europa noch eine (soziale) Zukunft?

Donnerstag, 17. November 2016, 18:00 Uhr
Haus der Europäischen Union,

Wipplingerstraße 35, 1010 Wien

Begrüßung:

Marc Fähndrich
Marc FähndrichVertretung der Europäischen Kommission in Österreich

Es diskutierten:

Erich Foglar
Erich FoglarPräsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes
Christoph Neumayer
Christoph NeumayerGeneralsekretär der Industriellenvereinigung
Doris Ritzberger-Grünwald
Doris Ritzberger-GrünwaldDirektorin der Hauptabteilung Volkswirtschaft
Carlos Silva
Carlos SilvaGeneralsekretär des portugiesischen Gewerkschaftsbundes UGT-P

Moderation:

Susanne Schnabl
Susanne SchnablORF

2017-09-15T17:19:44+00:0017. November, 2016|