Die Verhandlungen um den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen gehen mit dem Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs am 20. Februar in die entscheidende Phase. Neben der Debatte über Gesamtgrößenordnung des EU-Budgets und der Höhe einzelner nationaler Beiträge, wird mit der zu beschließenden Ausgabenstruktur die inhaltliche Prioritätensetzung der nächsten Jahre festgelegt.

Aber wie muss das kommende EU-Budget gestaltet werden, um den Anforderungen der Mitgliedsstaaten und den Erwartungen der EU-BürgerInnen an die EU gerecht zu werden? Gelingt es der EU mit neuen Eigenmitteln zusätzliche Einnahmen zu lukrieren, ohne dabei die nationalen Budgets zu belasten? Kann die EU mit den zu Verfügung gestellten Finanzmitteln den aktuellen Herausforderungen effizient begegnen oder bleibt sie mit ihren Möglichkeiten auf halbem Weg stehen?

Podium:

Martin Kocher, Direktor | Institut für Höhere Studien / Professor | Institut für Volkswirtschaft der Universität Wien
Wilhelm Molterer, Geschäftsführender Direktor | Europäischer Fonds für strategische Investitionen
Margit Schratzenstaller, Wissenschaftliche Mitarbeiterin | Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Moderation:
Paul Schmidt,
Generalsekretär | Österreichische Gesellschaft für Europapolitik

Begrüßung:
Martin Selmayr, Leiter | Europäische Kommission in Österreich

Alle Fotos © Alice Schnür-Wala