Wie Europa den wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie begegnen wird, ist die Frage der Stunde. Erste Konzepte für einen europäischen Wiederaufbau sind bereits bekannt. Die EU-Kommission  präsentierte ihren Kompromissvorschlag in Höhe von 750 Mrd. Euro und versucht damit auch neuen Wind in die stockenden Verhandlungen rund um den kommenden mehrjährigen EU-Finanzrahmen zu bringen.

Wie kann die Zustimmung aller EU-Mitgliedstaaten für einen Plan zum Wiederaufbau der EU gelingen? Wo gibt es Spielraum für sinnvolle Kompromisse und in welchen Bereichen sollten die Mittel konkret eingesetzt werden? Und: Kann der EU-Wiederaufbauplan Impulse für weitere Europäische Integrationsschritte geben?

Gäste:

Claudia Gamon, Mitglied des Europäischen Parlament | NEOS
Andreas Treichl, Vorsitzender des Aufsichtsrates der ERSTE-Stiftung, Vizepräsident des Europäischen Forums Alpbach
Thomas Wieser, Vorsitzender der EU-Expertengruppe zur Kapitalmarktunion, vormals Vorsitzender der Arbeitsgruppe “Eurogruppe”

Moderation:

Paul Schmidt, Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik
Martin Selmayr, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich