Vor rund einer Woche haben sich die EU-Staats- und Regierungschefs auf ein mehrjähriges EU-Budget und Finanzhilfen in Höhe von über 1800 Milliarden Euro geeinigt, um die Folgen der Corona-Krise zu stemmen. Die ÖsterreicherInnen stehen diesem Beschluss tendenziell positiv, aber auch mit Unsicherheit gegenüber. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE).

45 Prozent der Befragten halten den Beschluss der Staats- und Regierungschefs, rund 1,8 Billionen Euro für den nächsten mehrjährigen Finanzhaushalt und Finanzhilfen zu mobilisieren, für eine „gute Entscheidung“, 21 Prozent sind nicht dieser Ansicht („schlechte Entscheidung“). Ein Drittel (34 Prozent) kann zu dieser Frage aktuell nicht Stellung beziehen.

Die aktuelle Umfrage wurde von market (www.market.at) vom 24. bis 27. Juli 2020 im Auftrag der ÖGfE durchgeführt. Befragt wurden österreichweit 500 Personen online im market panel (repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahre). Maximale statistische Schwankungsbreite ca. +/- 4,4 Prozent.